Was Sie wissen sollten, wenn Sie eine eigene Internet-Präsenz planen

Rein physisch ist das Internet eine Ansammlung universell vernetzter Computer zwischen denen sich einzelne Datenpakete selbständig den jeweils günstigsten Weg suchen. Die Nutzer dieses Netzes, die es mit Leben erfüllen, bilden eine weltweite Gemeinschaft. Wer dazugehören will, muss lediglich eine “diplomatische Vertretung” im Internet unterhalten, d. h. eine sogenannte Web-Site (sprich: zsssait), bestehend aus der Homepage und meist weiteren Seiten. Auf der der Homepage, d. h. der Startseite, landen zunächst alle , die den betreffenden Domainnamen in die Adresszeile Ihres Browsers eintragen. Von dort aus sind die anderen Seiten einer Site erreichbar, die wiederum untereinander durch Verweise, sogenannte Links, verbunden sein können. Externe Links führen von hier aus zu den Web-Sites anderer Betreiber.

Was wird nun gebraucht, um dabei sein zu können?

Der Web-Server
das meint einen Rechner irgendwo auf der Welt, der rund um die Uhr mit dem Internet verbunden ist. Der wird zumeist beim Internet-Service-Provider (ISP) gemietet.

Der Web-Space
das meint Speicherplatz auf Ihrem Web-Server, um die gewünschten Inhalte dort ablegen zu können – wird ebenfalls gemietet.

Die Web-Adresse(n) bzw. Domainnamen
d. h. eine oder mehrere sogenannte URL (uniform resource locater), worunter Ihre Informationen zu finden und abrufbar sind -
wird bei einem autorisierten Registrar bestellt. Eigentlich besteht eine solche Adresse aus vier dreistelligen Zahlen, die durch Punkte getrennt sind. Erst ein aufwendiges System von Name-Servern macht es möglich, dass dieser Zahlen-Code in Text umgewandelt werden, so dass Namen entstehen, die man sich leichter merken kann. (s. a. unser Angebot zu Domainnamen)

Das Transfer-Volumen
d. h. die Menge von Daten, die in einer definierten Zeiteinheit übertragen werden dürfen, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen – legt der ISP fest.

Der E-Mail-Kontakt
d. h. Sie benötigen – wenn Sie auch elektronische Post verschicken und empfangen wollen, was nun einmal dazu gehört – eine oder mehrere Adressen nach dem Muster:
“ihre-wahl@ihr-privoder.de” bzw. “ihre-wahl@ihre-eigene-domain.de”; ist beim ISP meist inklusive, oder man nimmt einen kostenlosen Service in Anspruch.

Die Web-Site
d. h. eine bzw. mehrere Dateien, die Texte und Bilder in speziellen Formaten enthalten (hauptsächlich HTML-Code), wie sie von allen gegenwärtig verbreiteten Web-Browsern dargestellt werden können. Leider interpretieren die Browser verschiedener Hersteller den selben Code mitunter verschieden, so dass es zu Abweichungen in der Darstellung kommt, wenn diese Differenzen nicht berücksichtigt werden.

Die Gestaltung einer solchen Web-Site ist die aufwendigste Seite des ganzen Unterfangens – macht der Web-Designer.

Ein Web-Master
d. h. jemanden, der die fertige Web-Site schließlich auf den Web-Server bringt und bei Bedarf wartet oder aktualisiert. Nicht selten ist dies zugleich auch der Autor bzw. Designer einer Web-Site.